Aktuell

Planung Interkultureller Herbst 2022
#offen geht

Liebe Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter,
Sehr geehrte Damen und Herren!

Zum zweiten Mal steht der Interkulturelle Herbst unter dem Motto #offen geht – mit der Situation in der Ukraine, mehr denn je. Dieses Motto beinhaltet „nicht nur die Aufforderung, offen zu sein – im Herzen, im Geist, für Begegnungen, für neu Dazukommende, neue Erfahrungen und Perspektiven, neue Freundinnen und Freunde. Das Motto gibt auch die Zusage, dass all das geht.” (Interkulturelle Woche). Für all das bietet auch der Interkulturelle Herbst Raum, dafür stehen wir mit unseren Zielen und unserem Engagement ein.

2021 war das „Fest ohne Grenzen” ein voller Erfolg, ein sehr schöner Lichtblick in dieser trostlosen Coronazeit. Sie haben sowohl mit Präsenzveranstaltungen als auch mit digitalen Formaten Räume für Begegnungen und Austausch geschaffen, dafür sind wir Ihnen dankbar.
Wir bitten Sie auch in diesem Jahr, sich an einem möglichst bunten Interkulturellen Herbst in Ahrensburg zu beteiligen. Für den IKH 2022 wurde die Zeit vom 11. September bis zum 19. November vorgeschlagen. Dieser Zeitraum kann jedoch entsprechend Ihren Veranstaltungsangeboten noch geändert werden.
Wegen der großen Teilnahme an Veranstaltern und wegen der guten Besucherzahl im letzten Jahr wollen wir den Interkulturellen Herbst 2022 wieder mit einem Fest am Sonntag, dem 11. September im Peter Rantzau Haus starten und freuen uns auf eine möglichst zahlreiche Beteiligung.

Bitte melden Sie Ihre geplanten Veranstaltungen mit Terminvorschlägen sowie die Teilnahme mit Ihrem Angebot am Fest bis zum 10. Juni 2021 am besten per eMail an. Wir wollen wieder einen vielfältigen und anregenden, fröhlichen und interessanten Kulturherbst erlebbar machen.
Herzliche Grüße
Bernard Bonnin
Koordination
Bitte Ihre/ eure Vorschläge als .pdf oder .doc an: b.bonnin@iworld.de

Starke Frauen (3/3)

Der Einwandererbund e. V. versucht immer mal wieder interessante Menschen einzuladen, um mit ihnen über Einwanderung, Integration und das Leben in Deutschland zu diskutieren. Dazu gehören auch Themen wie Rassismus und Diskriminierung. In einer kleinen Reihe stellten wir drei starke Frauen vor.

Photo S. Kaminski
Photo S. Kaminski

Rassismus und Diskriminierung erlebte Awet Tesfaiesus schon früh, als sie nach Deutschland kam. Die Familie floh aus Eritrea. Sie machte hier Abitur und studierte Jura. Seit 2006 arbeitete sie als Rechtsanwältin in Hessen.

Jetzt ist sie als erste Schwarze Frau in den Bundestag gewählt worden. Dort will sie unter anderem erreichen, dass es endlich wirksame Gesetze gegen Diskriminierung gibt. Wir wollen sie am 12. April, 18 Uhr, treffen.

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Zoom (Anmeldung per Mail an r.pohl@ewbund.de


Haltung zeigen

Internationale Wochen gegen Rassismus
Krieg in der Ukraine

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus haben begonnen – in einer Zeit, in der wir alle mit Entsetzen auf den Krieg in der Ukraine schauen. Fast wird die Aufmerksamkeit für Rassismus durch den Krieg überdeckt. Gleichzeitig erleben wir eine unglaublich große und spontane Hilfsbereitschaft für die Menschen, die in der Ukraine ausharren und für die, die bei uns Zuflucht suchen.

Hier zeigen Menschen Haltung.

Haltung zeigen“ ist auch das Motto der diesjährigen Wochen gegen Rassismus. Denn es geht es um ähnliche Haltungen: Die Anerkennung der Würde jedes einzelnen Menschen und die selbstverständliche Mitmenschlichkeit, die sich jedem zuwendet.

Die Entfesselung des unmenschlichen Krieges gegen die Ukraine entspringt ähnlichen Motiven wie offener Rassismus: Die Überhöhung des „Eigenen“, mit dem Anspruch, „Andere“ abwerten zu dürfen, unterdrücken zu dürfen, ihr Leid und sogar ihren Tod in Kauf nehmen zu dürfen. Oft verbrämt mit der Behauptung, dass man sich nur zur Wehr setze.

Dem Krieg müssen wir zivilgesellschaftlich begegnen, in dem wir uns in jeder nur möglichen Form für eine sofortige Beendigung der Angriffe einsetzen, in dem wir solidarisch sind mit der Bevölkerung der Ukraine und in dem wir den Geflüchteten einen guten Zufluchtsort anbieten.

Wir müssen aber auch Haltung zeigen, in dem wir wachsam sind und jederzeit den vielfältigen Formen von Rassismus und Diskriminierung entgegentreten, auch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Dabei gelten unser Mitgefühl und unsere Unterstützung für alle, die vor Krieg, Zerstörung, Gewalt, Not und Unterdrückung flüchten – egal ob sie in der Ukraine zu Hause sind oder nur vorübergehend dort leben, lernen und arbeiten. Sie gelten für alle, egal ob sie aus der Ukraine, aus Russland, Belarus, Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, Somalia oder anderen Ländern kommen. Unsere Achtung gilt allen, egal welches ihre Herkunft und Sprache ist, und auch wenn sie russischer Sprache und Herkunft sind.  Es geht nicht an, individuellen Menschen die Handlungen von Regierungen vorzuwerfen – die sie möglicherweise selbst verurteilen.

Zusammenleben in Frieden erscheint plötzlich noch weniger selbstverständlich als bisher. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus rufen uns auf, aktiv an jedem Ort dafür zu arbeiten.

Dorothea Schmidt

Sprechen wir über Rassismus und feiern das „neue“ Jahr

AWO

Unter dem Motto veranstaltet das AWO FamilienHaus am 22.03.2022 mit einigen Kooperationspartner*innen anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus ein Speed – Dating. Wir möchten ab 15.00 Uhr in der Hamburger Straße 16a Raum für Begegnung schaffen, um Menschen miteinander ins Gespräch und in den Austausch zu bringen. Angeleitet durch Moderator*innen soll ein offener Dialog zum Thema Rassismus stattfinden: Was beschäftigt mich bei diesem Thema? Was können wir gegen Alltagsrassismus tun? Wie können wir unsere Vielfalt leben? Dialog und Solidarität machen uns stark.

Unterstützt und begleitet wird diese Veranstaltung von Amnesty International Stormarn und dem Runden Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte.

Neben dieser Veranstaltung gibt es im OG das „Nawruz“ Fest (Neujahrsfest) mit Musik und sind auch weitere landesweite Aktionen unter dem Motto „Schleswig-Holstein spricht…über Rassismus“ geplant. Wir freuen uns auf viele Gäste. Es gilt die 3 G – Regel.

Drei starke Frauen – Einladungen zum Treffen

Der Einwandererbund e. V. versucht immer mal wieder interessante Menschen einzuladen, um mit ihnen über Einwanderung, Integration und das Leben in Deutschland zu diskutieren. Dazu gehören auch Themen wie Rassismus und Diskriminierung.

Aminata Touré
Photo Alina Schessler

Die Eltern von Aminata Touré kamen aus Mali, der Asylantrag wurde damals abgelehnt. Aminata wuchs mit einer Duldung im Flüchtlingsheim auf. Inzwischen ist sie Landtagsabgeordnete (und dort Vizepräsidentin). Schwerpunktthemen sind Integration, aber auch Gleichberechtigung von Frauen und einiges mehr. Wir wollen sie am 17. Februar, 18 Uhr, treffen.

Photo S. Kaminski

Schahina Gambir kommt aus Afghanistan. Ihre Eltern flohen mit den Kindern nach Deutschland. Hier machte sie Abitur. Als Veranstaltungskauffrau arbeitete sie in Ägypten und Griechenland. Mit 30 Jahren wurde sie jetzt in den Bundestag gewählt, ihr Schwerpunkt ist die Familienpolitik. Wir wollen sie am 29. März, 18 Uhr, treffen.

Photo S. Kaminski
Photo S. Kaminski

Rassismus und Diskriminierung erlebte Awet Tesfaiesus schon früh, als sie nach Deutschland kam. Die Familie floh aus Eritrea. Sie machte hier Abitur und studierte Jura. Seit 2006 arbeitete sie als Rechtsanwältin in Hessen. Jetzt ist sie als erste Schwarze Frau in den Bundestag gewählt worden. Dort will sie unter anderem erreichen, dass es endlich wirksame Gesetze gegen Diskriminierung gibt. Wir wollen sie am 12. April, 18 Uhr, treffen.

Alle Veranstaltungen finden auf Zoom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Zoom (Anmeldung per Mail an r.pohl@ewbund.de


Landesaktionsplan gegen Rassismus beschlossen

Der Landesaktionsplan gegen Rassismus ist beschlossen und veröffentlicht


Integrations- und Teilhabegesetz für Schleswig-Holstein beschlossen

Am 16. Juni 2021 wurde das Integrations- und Teilhabegesetz für Schleswig-Holstein beschlossen.
Dazu eine kritische Stellungnahme des Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen.

Trotz der dort genannten Schwächen gibt uns das IntTeilhG einen Rahmen, auf den wir uns in Zukunft beziehen können. Wir empfehlen daher, sich mit dem Gesetz vertraut zu machen.


INTERKULTURELLER HERBST 2021 – #offen geht

Liebe Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter,
Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit dem neuen Motto #offen geht lassen sich viele Assoziationen verbinden: „offen sein im Herzen und im Geist, offen sein für Begegnungen, für neu Da-zukommende, neue Erfahrungen, neue Perspektiven, neue Freundinnen und Freunde” (Interkulturelle Woche). Für all das bietet auch der Interkulturelle Herbst Raum, dafür stehen wir mit unseren Zielen und unserem Engagement ein.

In 2020 haben Sie trotz Corona sowohl mit Präsenzveranstaltungen als auch mit digitalen Formaten Räume für Begegnungen und Austausch geschaffen. Wir bitten Sie auch in diesem Jahr, sich an einem möglichst bunten Interkulturellen Herbst in Ahrensburg zu beteiligen. Der vorgeschlagene Zeitraum für den IKH2021 ist 19. September (Fest ohne Grenzen*) bis 24. November (20 Jahre Interkultureller Gesprächkreis).

Bitte melden Sie Ihre geplanten Veranstaltungen mit Terminvorschlägen bis zum 15. Juli 2021 am besten per eMail an. Wir wollen wieder einen vielfältigen und anregenden, fröhlichen und interessanten Kulturherbst entstehen lassen.

Herzliche Grüße
Bernard Bonnin,
Koordination

Bitte Ihre/ eure Vorschläge als .pdf oder .doc an: b.bonnin@iworld.de

* Das Fest ohne Grenzen soll auf der Wiese und im Peter-Rantzau-Haus von 14.00 bis 18.00 Uhr statt finden. Dazu laden wir euch recht herzlich ein und bitten euch, bis zum 31.05.2021 Ideen, Vorschläge und Angebote zu machen, wie wir dieses Fest grenzenlos bunt, begeh- und benutzbar machen können. Die Idee ist, dass sich jede/r mit einer Mitmach- oder sonstigen Aktion beteiligt. Vom Tanz – bis zum Schminkkurs, vom Glücksrad oder Quiz bis zum Rezeptetausch ist alles möglich. Daneben wird es Musik und Vorträge und Möglichkeiten des Austausches geben. Sendet uns eure Angebote oder Ideen bis zum 31.05.21


Hanau vor einem Jahr. Was war da noch?

Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,

heute ist ein Jahr vergangen sein, seit bei Anschlägen in Hanau neun Menschen aus rassistischen Gründen ermordet wurden.

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019 und dem Mord an Walter Lübcke im selben Jahr fand diese Terrorwelle von rechts damit einen neuen furchtbaren Höhepunkt. Wir möchten, dass diese Opfer genauso wenig in Vergessenheit geraten wie die des NSU und vieler vorheriger Anschläge, die bisher kaum aufgeklärt und in den seltensten Fällen gesühnt wurden.

Wir schließen uns den Forderungen der Initiative 19.Februar Hanau an, sowohl in ihren politischen Forderungen nach Aufarbeitung des institutionellen Rassismus sowie in ihrem Eintreten für eine solidarische Gesellschaft.

Am 19.Februar möchten wir auf dem Platz vor dem Ahrensburger Rathaus in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr

gemeinsam mit 140 weiteren Initiativen in vielen anderen Städten derjenigen gedenken, die in den vergangenen vier Jahrzehnten bis in die jüngste Vergangenheit aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit und/oder Hautfarbe hier in Deutschland ermordet wurden.

Wir wollen sie nicht vergessen: Call their names.

Wir erklären uns solidarisch mit denjenigen, die unsichtbar bleiben, weil sie Angst haben müssen, um sich und ihre Kinder.

Hier sehen Sie die Internetseite der Hanauer Initiative: https://19feb-hanau.de/

Aus Respekt vor der Gesundheit aller achten wir auf die Einhaltung der Corona-Regeln.


Nachruf

Winfried Kümpel-Jurgenowski

Winfried Kümpel-Jurgenowski hat viel bewegt in Ahrensburg. Er war ein bewusster Demokrat, der Demokratie als persönlichen Auftrag verstand. Seine Haltung und Vieles, das er angestoßen hat, wirken nachhaltig und vorbildlich über seine Person hinaus.
Am 5. 1. 2021 ist er gestorben.

Winfried Kümpel-Jurgenowski war 2012 Mitbegründer des Runden Tischs Ahrensburg – für Zivilcourage und Menschenrechte, gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus, der als Reaktion auf damals in Ahrensburg aufkommende rechtsextremistische und rassistische Aktivitäten entstand.

Er war der Gründer und Motor des Gang des Erinnerns und der Ermutigung, der alljährlichen Gedenkveranstaltung, die seit 2012 an jedem 9. November an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert und an der regelmäßig mehrere Hundert Ahrensburger Bürger:innen beteiligt sind.

Ihm war es ein Anliegen, politisch proaktiv zu sein und mit Veranstaltungen aufklärerisch und präventiv in die Gesellschaft hineinzuwirken. Dabei hat er stets die Nähe zu den Schulen und zu der politischen Bildungsarbeit dort gesucht und eine kontinuierliche Zusammenarbeit betrieben.

Mit profundem Wissen und hoher Intelligenz konnte er umfassende Zusammenhänge erklären, mit unermüdlicher Energie und Überzeugungskraft gewann er zahlreiche Mitkämpfer:innen, aber er konnte auch praktisch zupacken. Sein Transparent „Ahrensburg ist bunt“ wird uns noch viele Jahre bei Veranstaltungen begleiten.


Flucht-Adventskalender

Ohne Schokolade – aber lesenswert: der „Flucht-Adventskalender“ der Flüchtlingsbeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Kirche Norddeutschlands. 


Mehrsprachige Corona-Informationen

Die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert aktuell über Covid-19 in vielen Sprachen. Weitersagen!
informationen-zum-coronavirus


Podiumsdiskussion zum Thema „Ausgrenzung überwinden“

Auch die Ökumenische FriedensDekade in Ahrensburg musste wegen Corona online gehen. Die Podiumsdiskussion zum Thema „Ausgrenzung überwinden„, an der u. a. auch Mitglieder unseres Netzwerkes beteiligt waren, finden Sie hier:

http://friedensdekade-ahrensburg.de/online-programm/ausgrenzung-ueberwinden-eine-podiumsdiskussion/

Vielen, vielen Dank an Klaus Fuhrmann von der Ev. Kirchengemeinde und sein Team, die für die tolle Umsetzung gesorgt haben.


Der Gang ging online.
Erinnerung und Ermutigung im Netz.

Auch in diesem Jahr werden wieder alle vier weiterführenden Schulen in Ahrensburg und der Fußballverein Roter Stern Kickers (RSK) den Opfern der Verfolgung während des Nationalsozialismus und den Opfern von Hass und der Hetze in der Gegenwart gedenken.

Ab 9. November werden auf der Website des Runden Tischs für Zivilcourage und Menschenrechte und der beteiligten Schulen Beiträge in Form von Filmen, Fotos und Audiodateien online gestellt. Seit Beginn des neuen Schuljahrs haben sich Schulklassen und jungerwachsene Ahrensburger mit den lokalen Zuständen während der NS-Zeit beschäftigt und einen persönlichen Zugang zu den Geschichten der Opfer gefunden. Darunter befinden sich die Personen, an deren Schicksale in Ahrensburg inzwischen sechs Stolpersteine erinnern.

Die FußballerInnen (RSK) werden in einen Beitrag über Anneliese Oelte das traurige Schicksal dieses Kindes beleuchten, das wegen leichter Einschränkungen der Euthanasie zum Opfer fiel.

Schüler der Stormarnschule werden einen Überblick über die Geschichte der Familie Rath geben und haben ein Rollenspiel dazu gestaltet.

An Magnus Lehmann und seine Familie werden Schüler des Eric-Kandel-Gymnasiums erinnern.

Eine Klasse der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule hat sich mit dem 9. November als „Schicksalstag der Deutschen“ beschäftigt. In mehreren Zeitsprüngen wird veranschaulicht welche unterschiedlichen Bedeutungen dieser Tag im Verlauf der deutschen Geschichte angenommen hat.
Ganz in den Herausforderungen der Gegenwart angekommen, ist in der gleichen Schule die AG Schule ohne Rassismus. Sie startete zum Thema Zivilcourage und dem Vorkommen diskriminierenden Verhaltens eine Umfrage in ihrem schulischen Umfeld und die SchülerInnen stellen nun die Ergebnisse vor.

Über diskriminierendes Verhalten haben sich auch persönlich betroffene SchülerInnen der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten unterhalten und dazu Dialoge verfasst, wie sie real vorkommen.

Gestern und heute: Warum besucht ein Fußballverein die KZ-Gedenkstätte in Auschwitz und mit welchen Eindrücken kamen die SportlerInnen zurück? Auch auf diesen Beitrag dürfen wirauf dem diesjährigen virtuellen Gang des Erinnerns gespannt sein.

Ab 9. November online: http://runder-tisch-ahrensburg.de/gang-des-erinnerns-2020


Black Lives Matter – Auch für uns als Christen in Ahrensburg.

Mo. 16.11.2020 – 19 Uhr über ZOOM
Mit dem Slogan „Black Lives Matter“ fordern Schwarze Respekt und Solidarität von Weißen ein, von Politik und Ordnungskräften – gegen oft tödliche Diskriminierung.
Was geht uns das an (What does it matter?) als Christen?
Vortrag und Gespräch: Pastorin Ursula Sieg

Anmeldung bei pastorin-sieg@kirche-ahrensburg.de

Blumen für das NetzWERK

Liebe Mitglieder des Netzwerkes,

Hans Peter Weiß ist von der Sparkasse Holstein anlässlich der Verleihung  der Ehrennadel des Kreises an ihn gewürdigt worden und hat dabei auch Blumen bekommen. Diese Blumen möchte er gern mit den Netzwerk teilen, weil er findet, dass damit das Netzwerk als Ganzes gewürdigt wird.

Ehrennadel des Kreises Stormarn für Hans Peter Weiß

Hans Peter Weiß erhielt am 25. 9. 2020 die Ehrennadel des Kreises Stormarn verliehen. Er war Mitbegründer des  Netzwerkes Migration & Integration und Initiator des Interkulturellen Herbstes und hat sich damit und vielen anderen Initiativen in höchstem Maß für Integration und Teilhabe in Ahrensburg verdient gemacht.  

Schimmelmann und der Sklavenhandel

Eine interessante Veranstaltung zum Thema „Schimmelmann und der Sklavenhandel“ gibt es am 28.10.2020 in der VHS in der Form eines Webseminars.
Details zum Inhalt und zur Anmeldung

Der Interkulturelle Herbst

Hans Peter Weiß, der damalige Sprecher des NetzWERKes, rief 2009 den Interkulturellen Herbst ins Leben.Er schuf damit eine lebendige Tradition: Seit 11 Jahren treffen sich im Herbst Menschen in Ahrensburg bei zahlreichen Veranstaltungen. Sie hören Vorträge, debattieren, sehen Filme, hören Konzerte, feiern und essen miteinander und erleben so die Vielfalt der Stadt.

Damit fördert das NetzWERK jedes Jahr erneut den guten Zusammenhalt, getreu dem diesjährigen Motto: „Zusammen leben, zusammen wachsen

Corona Jahr 2020
Trotz Corona ist es uns gelungen, für die nächsten Monate einige Veranstaltungen zusammenzustellen, um wieder gut miteinander ins Gespräch zu kommen – durch Begegnungsmöglichkeiten sowie durch Informationen über Kultur,Geschichte und globale Themen.

Die Veranstaltungen können sich natürlich aus aktuellen Anlässen noch ändern. Wir werden das auf dieser Webseite und über die Presse dann zeitnah bekanntgeben.

Hier zum Herunterladen die Broschüre mit dem Stand der Planung Anfang September 2020.


Der Freundeskreis für Flüchtlinge berichtet von sehr erfreulichen Hilfsangeboten von Geflüchteten in der jetzigen Covid-19-Zeit: Mehrere geflüchtete Familien und Aktive des Vereins haben aus gespendetem Material in Heimarbeit bisher ca. 200 Stück Mund-Nasen-Schutzmasken genäht. Diese wurden den ehrenamtlichen Helfern und Kunden der Ahrensburger Tafel, den freiwilligen Helfern der Aktion „Ahrensburg hilft“ und Geflüchteten in den Ahrensburger Sammelunterkünften zur Verfügung gestellt.


http://mimi-gesundheit.de/ ist über Corona hinaus eine sehr nützliche Adresse für uns alle: „Die Gesundheitsinitiative Deutschland: Mit Migranten für Migranten“.
In diesen Tagen bieten sie eine wirklich vielsprachige Seite vom Ethno-medizinischen Zentrum e. V. mit wichtigen Informationen zu dieser Pandemie. Bitte weitersagen.


Olof-Palme-Friedenspreis geht nach Ahrensburg

Der Olof-Palme-Friedenspreis, der seit 1987 von der SPD Stormarn verliehen wird, geht dieses Jahr an zwei Initiativen in Ahrensburg.
Die Gemeinschaftsschule am Heimgarten erhält ihn für ihre Forschungen zum Leben der jüdischen Familie Lehmann, und die Gemeinschaftsarbeit von sieben Ahrensburger Initiativen, die u.a. Familien und Frauen durch Sprach- und Freizeitangebote bei der Integration unterstützen.

Die Institutionen sind: Die Internationale Frauengruppe Ahrensburg, Á Table, der Interkulturelle Herbst, Dialog International (in der Stadtbücherei), die Gärten der Begegnung, der Internationale Stammtisch und ViVA. (Das Schleswig-Holstein Magazin des NDR berichtete.)

Wir freuen uns über die Anerkennung und gratulieren!


Amal, Hamburg! ist seit dem 10.4.2019 online. Ein neues Nachrichtenportal, das aus Hamburg auf Arabisch und auf Farsi berichtet.
Zu erreichen unter amalhamburg.de

Geflüchteten soll so die Teilhabe am städtischen Leben erleichtert werden.
Amal, Hamburg! berichtet in Arabisch und Persisch über lokale Ereignisse und eröffnet damit für viele die Chance, näher an die Stadtgesellschaft heranzurücken. »Hamburg steht für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. Mit Amal, Hamburg! spiegelt sich diese Vielfalt nun auch im Medienangebot der Stadt wider«, sagt Hamburgs Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda zum Auftakt des Projekts.


Ahrensburg ist und bleibt bunt!

Am 9.3.2019 gab es dazu eine große Demonstration in Ahrensburg. 400 bis 500 Teilnehmer kamen trotz regnerischen Wetters vor dem Rathaus zusammen. Aufgerufen hatte dazu der Runde Tisch Ahrensburg unter Beteiligung des NetzWERKs Migration & Integration, des Vereins Roter Stern Kickers und des Autonomen Jugendhaus Bargteheide.  Auslöser dafür waren die großflächigen rechtsextremistischen Schmierereien an einer Flüchtlingsunterkunft und an mehreren Schulen in Ahrensburg und in Bargteheide.


Die Stiftung Mercator hat eine umfangreiche Studie zur Willkommenskultur in Deutschland vorgelegt.


Innenminister Horst Seehofer hat am 23.1.2019 den Migrationsbericht 2016/2017 vorgelegt. Für Interessierte bieten wir Links zum Bericht und zu einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf unserer Links- und Downloadseite an.


ZDF: Warum gibt es auch einen Flüchtlingspakt?
Eine Erklärung, was es mit dem Flüchtlingspakt auf sich hat, der am 17.12.2018 mit überwältigender Mehrheit von fast allen UN-Mitgliedern angenommen wurde.
Nur die USA und Ungarn lehnten den Vertrag ab. (17.12.2018)


SPIEGEL Online zitiert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ recht behalten, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Er sei überrascht, wie schnell viele Flüchtlinge einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden hätten. Zum Artikel „Die Integration der Flüchtlinge läuft besser als erwartet“ (14.12.2018)


Achtung: Interessante neue Links auf unserer Links/Download-Seite zum Stand der Willkommenskultur in Deutschland, zum UN-Migrationspakt, allgemein zur Migration und zur Stärkung geflüchteter Frauen in Deutschland.