Aktuell

Filmtipp: Voller Zuversicht verlassen 937 jüdische Flüchtlinge 1939 den Hamburger Hafen. Nazi-Deutschland hinter sich, die Freiheit vor sich. Ein Visum für Kuba verspricht ein Leben ohne Angst. Doch Havanna verweigert die Einreise. Kapitän Schröder nimmt Kurs auf die USA. Auch Washington verwehrt der „St. Louis“, einen sicheren, US-amerikanischen Hafen anzulaufen. Als dann auch Kanada die Aufnahme verweigert, gerät die Fahrt in die Freiheit zur Odyssee auf dem Atlantik. An Bord machen die Worte Selbstmord und Meuterei die Runde.

Knapp einen Monat nach Verlassen des Hamburger Hafens läuft die „St. Louis“ in Antwerpen ein. Sie werden in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und England aufgenommen.

Nahezu ein Drittel der Passagiere ermorden die Nazis in den folgenden Jahren.
Am 21.10.2019 zeigt Das Erste um 20:15 das Doku-Drama „Die Ungewollten – die Irrfahrt der St.Louis“


Aufenthaltsperspektiven Aufenthaltsverfestigung trotz Asylablehnung,
Stadtbücherei Ahrensburg Mittwoch, 23. Oktober 19:00 Uhr

Was viele Geflüchtete derzeit zutiefst verunsichert, ist die reale Gefahr ihrer Abschiebung. Nicht nur der Flüchtlingsrat befürchtet, dass schon in diesem Jahr die Ausländerbehörden in Schleswig-Holstein ihre Abschiebepraxis verschärfen. Und sei es nur, dass Menschen verstärkt zu „freiwilligen“  Ausreisen gedrängt werden. Gibt es Bleibechancen?

Nach Ablehnung eines Asylantrages fragen sich viele betroffene AusländerInnen, ob es zwingend zu einer Aufenthaltsbeendigung kommen muss oder sich womöglich Bleibeperspektiven aus den unterschiedlichsten Gründen ergeben könnten. Im Rahmen des Vortrags sollen Fragen der eventuellen Aufenthaltsverfestigung, z. B. durch das Erbringen von Integrationsleistungen besprochen werden, ebenso wie mögliche Optionen, nach Ausreise über einen anderen Aufenthaltszweck wieder nach Deutschland einreisen zu können.

Der Referent Torsten Döhring, „gelernter“ Jurist, ist Vertreter des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein.

Veranstaltet wird der Vortrag in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe des Kreises Stormarn, dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration und der Stadtbücherei Ahrensburg.

Die Veranstaltung beginnt kommenden Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 19:00 – 21:00 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3, 22926 Ahrensburg. Um Anmeldung wird gebeten unter: stadtbuecherei@ahrensburg.de, Telefon (04102) 77-171 oder 77-172.
Der Eintritt ist frei


Einen kleinen Rückblick auf die Feier zu 10 Jahren Interkulturelle Herbst Ahrensburg, die wir am 31. August mit vielen Ahrensburgern im Marstall fröhlich begangen haben, zeigen wir hier. Wir hoffen, dass der 11. Interkulturelle Herbst  unter dem Motto „Zusammen leben – zusammen wachsen“ ebenso erfolgreich wird, wie in den Vorjahren.
Wie es die nächsten Wochen weitergeht, zeigen wir aktuell immer hier.
Das gedruckte Programm liegt an vielen Stellen in Ahrensburg aus: u.a. im Rathaus, in der Stadtbücherei, der VHS, im Marstall. Oder man lädt es sich hier herunter.

 

Wir freuen uns schon auf viele Besucher unserer Veranstaltungen.


53% der Deutschen sehen Einwanderung als Chance und jeder Zweite sagt, Einwanderer bereichern das kulturelle und soziale Leben. Auch ausreisepflichtige Ausländer sollen hierbleiben dürfen, wenn sie gut integriert und erwerbstätig sind (78% Zustimmung) und viel größer als die Sorge vor Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt (Zustimmung: 30%) ist die Sorge vor Rechtspopulismus und einer Zunahme rassistischer Gewalt (86%).

 

 

 

 

 

 

Diese und weitere Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung standen am Dienstag, den 7. Mai 2019 in der Stadtbücherei Ahrensburg zur Diskussion. Nach einer Vorstellung der Studie wurde diskutiert, was die Ahrenburger_innen über Migration und Integration denken und welche Vorschläge sie haben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Es diskutierten am Dienstag, 7. Mai 2019:
Dorothea Schmidt, NetzWERK Migration & Integration in Ahrensburg
Jochen Proske, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Ahrensburg
Sönke Hollenberg, Friedrich-Ebert-Stiftung, Herausgeber der Studie
in der
Stadtbücherei Ahrensburg über die Studie „Das pragmatische Einwanderungsland. Was die Deutschen über Migration denken“ im Download.


Amal, Hamburg! ist seit dem 10.4.2019 online. Ein neues Nachrichtenportal, das aus Hamburg auf Arabisch und auf Farsi berichtet.
Zu erreichen unter amalhamburg.de

Geflüchteten soll so die Teilhabe am städtischen Leben erleichtert werden.
Amal, Hamburg! berichtet in Arabisch und Persisch über lokale Ereignisse und eröffnet damit für viele die Chance, näher an die Stadtgesellschaft heranzurücken. »Hamburg steht für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. Mit Amal, Hamburg! spiegelt sich diese Vielfalt nun auch im Medienangebot der Stadt wider«, sagt Hamburgs Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda zum Auftakt des Projekts.


 


Ahrensburg ist und bleibt bunt!

Am 9.3.2019 gab es dazu eine große Demonstration in Ahrensburg. 400 bis 500 Teilnehmer kamen trotz regnerischen Wetters vor dem Rathaus zusammen. Aufgerufen hatte dazu der Runde Tisch Ahrensburg unter Beteiligung des NetzWERKs Migration & Integration, des Vereins Roter Stern Kickers und des Autonomen Jugendhaus Bargteheide.  Auslöser dafür waren die großflächigen rechtsextremistischen Schmierereien an einer Flüchtlingsunterkunft und an mehreren Schulen in Ahrensburg und in Bargteheide.


Interkultureller Herbst 2019
Zusammen leben, zusammen wachsen

Liebe Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter,
Sehr geehrte Damen und Herren!

2019 ist die passende Antwort auf die brennenden Fragen und Herausforderungen unserer Zeit das Motto:
Zusammen leben, zusammen wachsen
Wir bitten Sie auch in diesem Jahr, sich an einem möglichst bunten Interkulturellen Herbst in Ahrensburg zu beteiligen.
Mit der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des Interkulturellen Herbstes in Ahrensburg werden wir am 31. August 2019 unser Kulturfestival starten.
Und der Tradition folgend wird „à table de Noël“ am 15. Dezember den festlichen Schlusspunkt bilden.
Bitte melden Sie Ihre geplanten Veranstaltungen mit Terminvorschlägen bis zum 30. März 2019 am besten per eMail an. Wir wollen wieder einen vielfältigen und anregenden, fröhlichen und interessanten Kulturherbst entstehen lassen, bei dem sich Menschen und Kulturen begegnen, kennen lernen und gemeinsam Vielfalt erleben – entsprechend unserem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen
Herzliche Grüße
Bernard Bonnin, Koordination

Bitte Ihre/eure Vorschläge als .pdf oder .doc an:
Bernard Bonnin, Mail: kochschule@la-cuisine-ahrensburg.de


Die Stiftung Mercator hat eine umfangreiche Studie zur Willkommenskultur in Deutschland vorgelegt.


Innenminister Horst Seehofer hat am 23.1.2019 den Migrationsbericht 2016/2017 vorgelegt. Für Interessierte bieten wir Links zum Bericht und zu einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf unserer Links- und Downloadseite an.


ZDF: Warum gibt es auch einen Flüchtlingspakt?
Eine Erklärung, was es mit dem Flüchtlingspakt auf sich hat, der am 17.12.2018 mit überwältigender Mehrheit von fast allen UN-Mitgliedern angenommen wurde.
Nur die USA und Ungarn lehnten den Vertrag ab. (17.12.2018)


SPIEGEL Online zitiert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ recht behalten, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Er sei überrascht, wie schnell viele Flüchtlinge einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden hätten. Zum Artikel „Die Integration der Flüchtlinge läuft besser als erwartet“ (14.12.2018)


Achtung: Interessante neue Links auf unserer Links/Download-Seite zum Stand der Willkommenskultur in Deutchland, zum UN-Migrationspakt, allgemein zur Migration und zur Stärkung geflüchteter Frauen in Deutschland.


Ein Link zur „Berliner Erklärung der Vielen„.
Der Verein Die Vielen e.V., der von namhaften Kulturschaffenden und ihren Vertreter*innen und Beschützer*innen gegründet wurde, ruft zur bundesweiten Kampagne gegen rechtsextreme Einflussnahme auf Politik und Kultur auf. Dafür sollen sich möglichst viele Kulturinstitutionen der Erklärung der Vielen anschließen und ihr Bewusstsein gegen Rechtsnationalismus zeigen.