Aktuell

Friedensklima-Dekade der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Ahrensburg
Vom 10.11. – 20.11.2019
Zwischen Frieden und Klima besteht ein Zusammenhang.
Was werden Menschen tun, wenn sie durch immer stärkere Stürme und anhaltende Dürren ihre Existenzgrundlage verlieren? Was werden wir tun? Noch können wir die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden. Das können wir nur alle zusammen schaffen. Lasst uns gemeinsam nachdenken und handeln!
Damit will sich die Ökumenische Friedensdekade friedensklima beschäftigen. Wir laden ein zum Mitdenken und Mitmachen: 
Das Programm.

Besonders hervorheben wollen wir daraus die Veranstaltung am Donnerstag, dem 14.11.um 19 Uhr in der Johanneskirche, Rudolf-Kinau-Str. 19, wenn Klima- und Friedensaktivitäten in Ahrensburg, mit Anregungen aus dem Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen„, Thema sein werden.


Festival der Vielfalt (Wir ohne Rassismus)

Am Donnerstag, 5. Dezember 2019, findet im Festsaal der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule Ahrensburg ab 18:30 Uhr ein kleines Festival der Vielfalt (Wir ohne Rassismus) statt. Das Organisationsteam der Klasse 10c lädt dazu alle herzlich ein und hofft auf viele Gäste. Der Eintritt ist frei, Spenden für die „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“-Gruppe werden gerne entgegen genommen.
Lasst uns gemeinsam feiern und dabei ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt und gegen Antisemitismus und Rassismus setzen!
Link zum Flyer
(Design von David Pinkowsky; 10c, Md, Mü)


Mit einem „Gang des Erinnerns und der Ermutigung für mehr Mitmenschlichkeit und gegenseitige Akzeptanz“ ruft der Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte – gegen Diskriminierung und Rechtsradikalismus auch dieses Jahr wieder zum Gedenken an die Reichsprogromnacht auf.
Auch 81 Jahre später ist das Thema leider hochaktuell. Wir rufen auf um 11 Uhr vom Beginn des Weges Ecke Hagener Allee / Ernst-Ziese-Straße, dem Stolperstein für Anneliese Oelte, am Marsch teilzunehmen.


Antisemitismus ist kompliziert – Jüdische Lebenswelten heute

Kippa zum Ausschneiden, „die unbekannte Welt nebenan“, ein versuchter Terroranschlag auf eine Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag.
Um jüdische Lebenswelten heute zu begreifen, muss zunächst besprochen werden, wie ambivalent die Realitäten von Jüdinnen und Juden in Deutschland von innen und außen besetzt sind. Im Workshop soll auf den Einfluss von Fremdbildkonstruktionen von Juden in den Medien eingegangen werden und in wie weit diese mit tatsächlichen jüdischen Lebensrealitäten zusammenhängen: Wie leben junge jüdische Menschen in Deutschland und Europa heute? Wie divers ist die Community? Wie setzt sich postmigrantische jüdische Identität zusammen?

Laura Cazés wird aus ihrer eigenen Biographie berichten, auf eine kürzlich veröffentlichte Studie eingehen und mit uns die Frage diskutieren: Was muss gegeben sein, damit selbstbestimmtes jüdisches Leben als Teil einer diversen Gesamtgesellschaft in einem Deutschland nach 1945 möglich ist?

Es wird auch die Gelegenheit zum Austausch und zu Begegnung in kleinen Gruppen geben.
Laura Cazés, Referentin für Verbandsentwicklung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Frankfurt/Main

Mittwoch, 13. November, 17.30 -20.30 Uhr
Israelitische Töchterschule, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg
(Eingang durch den Torbogen)

Anmeldung: Frauenwerk der Nordkirche  Tel.: 0431 55 779 100 seminare@frauenwerk.nordkirche.de
Kosten: 5 €, Ermäßigung möglich.


Anfeindungen und Frust in ehrenamtlicher Geflüchtetenhilfe

Ein Workshop für Ehrenamtliche und Interessierte im Bereich Flucht, Migration und Integration Montag, 11. November 2019 9.30 – 14 Uhr Kanalufer 48 24768 Rendsburg
Ehrenamtlich und freiwillig Engagierte investieren eine Menge Zeit und Geld. Das kann an den Kräften zehren. Mangelnde Dankbarkeit, Suche von Wohnungs- und Arbeitsplatz und Hilflosigkeit angesichts von Heimweh können zermürben. Obendrein kommen manchmal aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis Anfeindungen und Kritik. Das sind anspruchsvolle Herausforderungen für alle, die sich in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich engagieren. Mehr als dringend werden sie dabei gebraucht, damit Integration gelingt. Die Ziele des Workshops sind:
• Sensibilisierung und Wissensvermittlung zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und interkulturellen Faktoren
• Eingehen auf individuelle Erfahrungen und Bedarfe
• Reflexion von Rolle und Selbstverständnis als ehrenamtlich Engagiertem
• Entwicklung von Handlungsalternativen und Klärung vorhandener Ressourcen
Referentin: Frau Dr. Imke Lode (Interkulturelle Beraterin und Trainerin) Lindengruen – crossCultural consulting & communication
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme und Mittagessen sind kostenfrei.

Filmtipp: Voller Zuversicht verlassen 937 jüdische Flüchtlinge 1939 den Hamburger Hafen. Nazi-Deutschland hinter sich, die Freiheit vor sich. Ein Visum für Kuba verspricht ein Leben ohne Angst. Doch Havanna verweigert die Einreise. Kapitän Schröder nimmt Kurs auf die USA. Auch Washington verwehrt der „St. Louis“, einen sicheren, US-amerikanischen Hafen anzulaufen. Als dann auch Kanada die Aufnahme verweigert, gerät die Fahrt in die Freiheit zur Odyssee auf dem Atlantik. An Bord machen die Worte Selbstmord und Meuterei die Runde.

Knapp einen Monat nach Verlassen des Hamburger Hafens läuft die „St. Louis“ in Antwerpen ein. Sie werden in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und England aufgenommen.

Nahezu ein Drittel der Passagiere ermorden die Nazis in den folgenden Jahren.
Das Doku-Drama in der ARD Mediathek: „Die Ungewollten – die Irrfahrt der St.Louis“


Einen kleinen Rückblick auf die Feier zu 10 Jahren Interkulturelle Herbst Ahrensburg, die wir am 31. August mit vielen Ahrensburgern im Marstall fröhlich begangen haben, zeigen wir hier. Wir hoffen, dass der 11. Interkulturelle Herbst  unter dem Motto „Zusammen leben – zusammen wachsen“ ebenso erfolgreich wird, wie in den Vorjahren.
Wie es die nächsten Wochen weitergeht, zeigen wir aktuell immer hier.
Das gedruckte Programm liegt an vielen Stellen in Ahrensburg aus: u.a. im Rathaus, in der Stadtbücherei, der VHS, im Marstall. Oder man lädt es sich hier herunter.

 

 

Wir freuen uns schon auf viele Besucher unserer Veranstaltungen.


53% der Deutschen sehen Einwanderung als Chance und jeder Zweite sagt, Einwanderer bereichern das kulturelle und soziale Leben. Auch ausreisepflichtige Ausländer sollen hierbleiben dürfen, wenn sie gut integriert und erwerbstätig sind (78% Zustimmung) und viel größer als die Sorge vor Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt (Zustimmung: 30%) ist die Sorge vor Rechtspopulismus und einer Zunahme rassistischer Gewalt (86%).

 

 

Diese und weitere Ergebnisse einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung standen am Dienstag, den 7. Mai 2019 in der Stadtbücherei Ahrensburg zur Diskussion. Nach einer Vorstellung der Studie wurde diskutiert, was die Ahrenburger_innen über Migration und Integration denken und welche Vorschläge sie haben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Es diskutierten am Dienstag, 7. Mai 2019:
Dorothea Schmidt, NetzWERK Migration & Integration in Ahrensburg
Jochen Proske, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Ahrensburg
Sönke Hollenberg, Friedrich-Ebert-Stiftung, Herausgeber der Studie
in der
Stadtbücherei Ahrensburg über die Studie „Das pragmatische Einwanderungsland. Was die Deutschen über Migration denken“ im Download.


Amal, Hamburg! ist seit dem 10.4.2019 online. Ein neues Nachrichtenportal, das aus Hamburg auf Arabisch und auf Farsi berichtet.
Zu erreichen unter amalhamburg.de

Geflüchteten soll so die Teilhabe am städtischen Leben erleichtert werden.
Amal, Hamburg! berichtet in Arabisch und Persisch über lokale Ereignisse und eröffnet damit für viele die Chance, näher an die Stadtgesellschaft heranzurücken. »Hamburg steht für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. Mit Amal, Hamburg! spiegelt sich diese Vielfalt nun auch im Medienangebot der Stadt wider«, sagt Hamburgs Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda zum Auftakt des Projekts.


Ahrensburg ist und bleibt bunt!

Am 9.3.2019 gab es dazu eine große Demonstration in Ahrensburg. 400 bis 500 Teilnehmer kamen trotz regnerischen Wetters vor dem Rathaus zusammen. Aufgerufen hatte dazu der Runde Tisch Ahrensburg unter Beteiligung des NetzWERKs Migration & Integration, des Vereins Roter Stern Kickers und des Autonomen Jugendhaus Bargteheide.  Auslöser dafür waren die großflächigen rechtsextremistischen Schmierereien an einer Flüchtlingsunterkunft und an mehreren Schulen in Ahrensburg und in Bargteheide.


Interkultureller Herbst 2019
Zusammen leben, zusammen wachsen

Liebe Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter,
Sehr geehrte Damen und Herren!

2019 ist die passende Antwort auf die brennenden Fragen und Herausforderungen unserer Zeit das Motto:
Zusammen leben, zusammen wachsen
Wir bitten Sie auch in diesem Jahr, sich an einem möglichst bunten Interkulturellen Herbst in Ahrensburg zu beteiligen.
Mit der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des Interkulturellen Herbstes in Ahrensburg werden wir am 31. August 2019 unser Kulturfestival starten.
Und der Tradition folgend wird „à table de Noël“ am 15. Dezember den festlichen Schlusspunkt bilden.
Bitte melden Sie Ihre geplanten Veranstaltungen mit Terminvorschlägen bis zum 30. März 2019 am besten per eMail an. Wir wollen wieder einen vielfältigen und anregenden, fröhlichen und interessanten Kulturherbst entstehen lassen, bei dem sich Menschen und Kulturen begegnen, kennen lernen und gemeinsam Vielfalt erleben – entsprechend unserem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen
Herzliche Grüße
Bernard Bonnin, Koordination

Bitte Ihre/eure Vorschläge als .pdf oder .doc an:
Bernard Bonnin, Mail: kochschule@la-cuisine-ahrensburg.de


Die Stiftung Mercator hat eine umfangreiche Studie zur Willkommenskultur in Deutschland vorgelegt.


Innenminister Horst Seehofer hat am 23.1.2019 den Migrationsbericht 2016/2017 vorgelegt. Für Interessierte bieten wir Links zum Bericht und zu einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf unserer Links- und Downloadseite an.


ZDF: Warum gibt es auch einen Flüchtlingspakt?
Eine Erklärung, was es mit dem Flüchtlingspakt auf sich hat, der am 17.12.2018 mit überwältigender Mehrheit von fast allen UN-Mitgliedern angenommen wurde.
Nur die USA und Ungarn lehnten den Vertrag ab. (17.12.2018)


SPIEGEL Online zitiert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ recht behalten, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Er sei überrascht, wie schnell viele Flüchtlinge einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden hätten. Zum Artikel „Die Integration der Flüchtlinge läuft besser als erwartet“ (14.12.2018)


Achtung: Interessante neue Links auf unserer Links/Download-Seite zum Stand der Willkommenskultur in Deutchland, zum UN-Migrationspakt, allgemein zur Migration und zur Stärkung geflüchteter Frauen in Deutschland.


Ein Link zur „Berliner Erklärung der Vielen„.
Der Verein Die Vielen e.V., der von namhaften Kulturschaffenden und ihren Vertreter*innen und Beschützer*innen gegründet wurde, ruft zur bundesweiten Kampagne gegen rechtsextreme Einflussnahme auf Politik und Kultur auf. Dafür sollen sich möglichst viele Kulturinstitutionen der Erklärung der Vielen anschließen und ihr Bewusstsein gegen Rechtsnationalismus zeigen.