Aktuell

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat vor wenigen Wochen eine Studie veröffentlicht, die Menschen in Deutschland zu ihren Einstellungen gegenüber Migration und Integration befragt hat. Die Haltung war mehrheitlich pragmatisch und nur knapp die Hälfte der Menschen lässt sich in konträre Blöcke für oder gegen Einwanderung einordnen. Informationen zur Studie .
Im Anschluss an die Studie will die FES die Ergebnisse bundesweit in Bürgerforen mit der Fragestellung diskutieren, was die Menschen am jeweiligen Ort über Migration und Integration denken und welche Ideen sie für ein gelingendes Miteinander in Vielfalt haben.
Am Dienstag, 7.5.2019 von 18 – 20 Uhr findet ein solches Bürgerforum in und mit der Stadtbibliothek Ahrensburg statt. 
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Wir bitten zu Planungszwecken um Anmeldung unter www.julius-leber-forum.de oder per Mail an hamburg@fes.de.
Bitte kontaktieren Sie uns vorab bei Fragen zur Barrierefreiheit.


Amal, Hamburg! ist seit dem 10.4.2019 online. Ein neues Nachrichtenportal, das aus Hamburg auf Arabisch und auf Farsi berichtet.
Zu erreichen unter amalhamburg.de

Geflüchteten soll so die Teilhabe am städtischen Leben erleichtert werden.
Amal, Hamburg! berichtet in Arabisch und Persisch über lokale Ereignisse und eröffnet damit für viele die Chance, näher an die Stadtgesellschaft heranzurücken. »Hamburg steht für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. Mit Amal, Hamburg! spiegelt sich diese Vielfalt nun auch im Medienangebot der Stadt wider«, sagt Hamburgs Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda zum Auftakt des Projekts.


Das NetzWERK Migration und Integration in Ahrensburg nimmt Stellung zu dem Anschlag in Christchurch

Am 15. März ereignete sich der Anschlag in Christchurch.

Ein Mann ermordete in zwei Moscheen 50 Menschen und verletzte 48.
Er traf junge und alte Menschen,
Großeltern und Eltern von kleinen und großen Kindern,
Jugendliche und Kinder, Männer und Frauen;
er traf Unternehmer und Arbeiter, Studentinnen und Handwerker,
Ingenieure und Ladenbesitzer, Schüler und Lehrer.

Manche waren in Neuseeland geboren oder lebten schon lange dort,
manche waren dem Krieg in Syrien entkommen;
viele hatten in Neuseeland Arbeit und Wohnung gefunden,
einige waren zu Besuch bei Familienangehörigen.
Sie alle meinten, in Neuseeland in Sicherheit zu sein.
Viele hatten Verantwortung in dem Gemeinwesen der Stadt übernommen, in der sie lebten.
Sie gehörten dazu,
so wie Muslime und Musliminnen überall dazugehören,
so wie sie auch in Ahrensburg dazugehören.

Ihre Partner und Partnerinnen, ihre Eltern, Kinder, Brüder und Schwestern müssen jetzt trauern, mit ihnen trauert ihre Stadt, ihr Land und die ganze Welt.

Wir müssen trauern, weil ein Mörder der Auffassung war, dass er einer Gruppe angehört, deren Leben besser und wertvoller sei als das von anderen Menschen.

Wir wissen inzwischen, dass er mit seiner mörderischen Auffassung weltweit gut vernetzt ist. Sein Anschlag macht deutlich, dass diese Bedrohung überall besteht und unsere Sicherheit trügerisch ist.
Das gilt auch für unser Ahrensburg, wie wir leider seit den letzten Schmierereien nur zu gut wissen.

Daher ist es wichtig, dass alle Menschen in Ahrensburg zusammenstehen,
denen das friedliche und respektvolle Zusammenleben in unserer Stadt wichtig ist.
Für uns ist jedes Menschenleben gleichermaßen wertvoll.
Jeder und jede hat das Recht, sein und ihr Leben in Individualität zu gestalten.
Das gilt für die Angehörigen aller Religionsgemeinschaften.
Das gilt für die Menschen jeder Herkunft.

Dafür werden wir uns weiter einsetzen and wachsam sein und weiter daran arbeiten, jeder Form von Ausgrenzung und Hass entgegenzutreten.

26. März 2019


Ahrensburg ist und bleibt bunt!

Am 9.3.2019 gab es dazu eine große Demonstration in Ahrensburg. 400 bis 500 Teilnehmer kamen trotz regnerischen Wetters vor dem Rathaus zusammen. Aufgerufen hatte dazu der Runde Tisch Ahrensburg unter Beteiligung des NetzWERKs Migration & Integration, des Vereins Roter Stern Kickers und des Autonomen Jugendhaus Bargteheide.  Auslöser dafür waren die großflächigen rechtsextremistischen Schmierereien an einer Flüchtlingsunterkunft und an mehreren Schulen in Ahrensburg und in Bargteheide.


Interkultureller Herbst 2019
Zusammen leben, zusammen wachsen

Liebe Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter,
Sehr geehrte Damen und Herren!

2019 ist die passende Antwort auf die brennenden Fragen und Herausforderungen unserer Zeit das Motto:
Zusammen leben, zusammen wachsen
Wir bitten Sie auch in diesem Jahr, sich an einem möglichst bunten Interkulturellen Herbst in Ahrensburg zu beteiligen.
Mit der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen des Interkulturellen Herbstes in Ahrensburg werden wir am 31. August 2019 unser Kulturfestival starten.
Und der Tradition folgend wird „à table de Noël“ am 15. Dezember den festlichen Schlusspunkt bilden.
Bitte melden Sie Ihre geplanten Veranstaltungen mit Terminvorschlägen bis zum 30. März 2019 am besten per eMail an. Wir wollen wieder einen vielfältigen und anregenden, fröhlichen und interessanten Kulturherbst entstehen lassen, bei dem sich Menschen und Kulturen begegnen, kennen lernen und gemeinsam Vielfalt erleben – entsprechend unserem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen
Herzliche Grüße
Bernard Bonnin, Koordination

Bitte Ihre/eure Vorschläge als .pdf oder .doc an:
Bernard Bonnin, Mail: kochschule@la-cuisine-ahrensburg.de


Die Stiftung Mercator hat eine umfangreiche Studie zur Willkommenskultur in Deutschland vorgelegt.


Innenminister Horst Seehofer hat am 23.1.2019 den Migrationsbericht 2016/2017 vorgelegt. Für Interessierte bieten wir Links zum Bericht und zu einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf unserer Links- und Downloadseite an.


ZDF: Warum gibt es auch einen Flüchtlingspakt?
Eine Erklärung, was es mit dem Flüchtlingspakt auf sich hat, der am 17.12.2018 mit überwältigender Mehrheit von fast allen UN-Mitgliedern angenommen wurde.
Nur die USA und Ungarn lehnten den Vertrag ab. (17.12.2018)


SPIEGEL Online zitiert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ recht behalten, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Er sei überrascht, wie schnell viele Flüchtlinge einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden hätten. Zum Artikel „Die Integration der Flüchtlinge läuft besser als erwartet“ (14.12.2018)


Achtung: Interessante neue Links auf unserer Links/Download-Seite zum Stand der Willkommenskultur in Deutchland, zum UN-Migrationspakt, allgemein zur Migration und zur Stärkung geflüchteter Frauen in Deutschland.


Ein Link zur „Berliner Erklärung der Vielen„.
Der Verein Die Vielen e.V., der von namhaften Kulturschaffenden und ihren Vertreter*innen und Beschützer*innen gegründet wurde, ruft zur bundesweiten Kampagne gegen rechtsextreme Einflussnahme auf Politik und Kultur auf. Dafür sollen sich möglichst viele Kulturinstitutionen der Erklärung der Vielen anschließen und ihr Bewusstsein gegen Rechtsnationalismus zeigen.