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Die Niedersächsische Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ist eine Konzeption und Realisation der CD-Kaserne gGmbH in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle. Sie wird im Stadthaus Bargteheide in Kooperation der Stadt Bargteheide, der Volkshochschule Bargteheide mit dem Kinder- und Jugendschutz des Kreises Stormarn und dem Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Lübeck, AWO-Landesverband S-H, statt. Sie wird gefördert durch das Ministerium für Inneres, Ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben.
Sonderausstellung vom 13.06.2019 – 05.09.2019
Im Stadthaus – VHS Bargteheide – Mo.-Do. 9 – 17, Fr. 9 – 13
Weitere Infos: dummel-ausstellung.de
30 Jahre Uns Huus – AWO feierte Straßenfest

 

 

 

 

Am Samstag, den 29. Juni 2019 feiert das „Uns Huus“ anlässlich seines 30-jährigen Bestehens von 11:00 bis 15:00 Uhr ein großes Straßenfest in der Manhagener Allee in Ahrensburg.

Es gab   ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik der Coverband „Un wichtig“ und einem Shanty Chor, einer Kindertanzgruppe, Line Dance und Square Dance sowie Sketche der Niederdeutschen Bühne. Im Format „Talk“ stellten sich in jeweils 15 Minuten interessante Projekte der Arbeiterwohlfahrt und Kooperationspartner vor.


Das Internationale Familienfest, das der Deutsch Internationale FamilienKreis Ahrensburg (DIFKA) auch am 29. Juni ab 16 Uhr vor dem Bruno-Bröker-Haus bei herrlichem Sonnenschein veranstaltete, war  sehr gut besucht. Leider fehlten aber weitgehend deutsche Gäste. Die wenigen konnten sich sehr angeregt mit den Besuchern aus vielen verschiedenenLändern unterhalten. Ahrensburg ist international – hier kann man es erleben. Wir freuen uns auf das nächste Fest.


10. Antira
Der Rote Stern Kickers 05 veranstaltete am 22. Juni 2019 auf dem Stormarnplatz zum 10 Mal das „Antirassistische Fußballturnier“ Antira.

16 geladene Teams rangen dieses Jahr um den Titel. Es gab leckere Verpflegung – wie gewohnt mit der Möglichkeit durch etwas höhere Zahlung anderen zu helfen.
Es gab gemischte Mannschaften und Männer, die auf den Ball (nicht nur) starren.

Unter Ausschluss eines Notars wurde die Verteilung der Mannschaften auf zwei Gruppen ausgelost. Video.

Das Wetter spielte mit, die Stimmung war wie jedes Jahr Spitze. Im Anschluss ging es um 18:30 Uhr weiter  mit Musik von Camelmob im JuKi.


Kermes – der Wohltätigkeitsbasar der türkisch-islamischen Gemeinde Ahrensburg

Alle Ahrensburger waren herzlich eingeladen während des Stadtfestes die Moscheegemeinde am Woldenhorn zu besuchen. Es gab leckeres Essen, Spiele für Kinder und Moscheeführungen:
Am 07. 06. von 14.30 – 19.00 Uhr und vom 8. bis 10. 06. von 11.00 bis 19.00 Uhr.
 

Das NetzWERK Migration und Integration in Ahrensburg nimmt Stellung zu den Anschlägen in Sri Lanka und in den USA     (Mai 2019)

Vor nur einem Monat haben wir hier Stellung bezogen zu dem Terroranschlag in Christchurch, und während wir noch darüber nachdenken, wie wir unsere Fassungslosigkeit über die Terroranschläge zu Ostern auf Christen und Christinnen, auf Hotelgäste und  Hotelangestellte in Sri Lanka zum Ausdruck bringen können, erreicht uns die Nachricht eines erneuten Anschlags auf eine Synagoge in den USA, während einer Pessachfeier.

In Sri Lanka sind Hunderte tot, Hunderte verletzt. Eltern trauern um ihre Kinder, Kinder um ihre Eltern. Ganze Familien sind zerstört. Die Opfer waren Christinnen und Christen, die den Ostergottesdienst feierten – in den Hotels starben Angestellte und Gäste aus aller Welt, die ihren Osterurlaub genossen.

In den USA starb eine ältere Frau, unter den Verletzten befinden sich neben dem Rabbi der Gemeinde Menschen, die vor den Raketen der Hamas aus Israel flohen, jetzt sind sie in Kalifornien Opfer eines Rechtsradikalen geworden, der sich auf den Täter von Christchurch beruft. 

Wie in Christchurch wurden Gottesdienste und Gotteshäuser für den Terrorangriff ausgewählt, getroffen werden sollte also immer auch die Religion der Opfer.

Wir trauern mit den Angehörigen und den Gemeinden, in Sri Lanka,  in den Herkunftsländern der Feriengäste, in den USA.

Wir bekräftigen, dass jedes Menschenleben gleichermaßen wertvoll ist; dass Religion, Weltanschauung, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe nie Gewalt begründen darf.

Erneut erleben wir, dass die Bedrohung überall bestehen kann und unsere Sicherheit trügerisch ist. Die Täter begründeten ihre Taten immer damit, dass „die Anderen“ einen geringeren Wert als ihre eigene Gruppe haben.  Bei den aktuellen Ereignissen sind dabei Migranten nur zufällig (in den USA) betroffen. Täter und Opfer gehören in allen Fällen zu religiösen Gruppen, die gleichermaßen schon lange in den jeweiligen Ländern ansässig sind, in den USA seit Jahrhunderten, in Sri Lanka seit mehr als tausend Jahren.

Erneut wird damit deutlich, wie existentiell wichtig es für alle ist, sich stetig für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen, auch und gerade unter den Religionsgemeinschaften. Ob man nun zu einer Minderheit oder zur Mehrheit gehört, ob man alteingesessen oder eingewandert ist, für alle besteht die Verantwortung, mit Toleranz und Respekt zu einem guten Zusammenleben aller aktiv beizutragen.

Dafür setzen wir uns ein. Wir sind wachsam und treten jeder Form von Ausgrenzung und Hass entgegen. Wir verurteilen jede Form von gewalttätigen Übergriffen.

Ahrensburg, 01.05.2019


Ausstellung „Weg ins Ungewisse“

Allenthalben stoßen wir auf das Thema „Flucht und Vertreibung“, sei es auf der Straße, bei Nachbarn, in den Medien, in der Politik oder – gar nicht so selten – in der eigenen Familiengeschichte. Oft genug erleben wir aufgeheizte, von Klischees bestimmte Diskussionen, die zumeist an den eigentlichen Problemen vorbeizielen. Hier lohnt ein Blick in die Vergangenheit, um wieder mehr Gelassenheit in die Debatte zu bringen. Schließlich sind Flucht und Vertreibung keine Phänomene der Gegenwart, sondern stete Begleiter der Menschheitsgeschichte. Im Rahmen der Projektreihe „Fliehen – einst geflohen“, an der sich viele Museen, Musiker, eine Schauspielerin, Wissenschaftler und Schüler sowohl aus dem Lauenburgischen als auch aus Stormarn beteiligen, werden auch neunzehn Bildende Künstler eine Ausstellung zum Thema unter dem Titel „Weg ins Ungewisse“ gestalten. Sie werden sich mit ihrem jeweils eigenen Blick dem Thema stellen und vielfältige Facetten anschaulich machen.

Kulturzentrum Marstall, Lübecker Str. 8, Ahrensburg
Ausstellungszeitraum: 6.5. – 30.5. 2019, Öffnungszeiten: Mo – Fr, 9-13 Uhr,  während der Veranstaltungen und nach Vereinbarung.


Das NetzWERK Migration und Integration in Ahrensburg nimmt Stellung zu dem Anschlag in Christchurch

Am 15. März ereignete sich der Anschlag in Christchurch.

Ein Mann ermordete in zwei Moscheen 50 Menschen und verletzte 48.
Er traf junge und alte Menschen,
Großeltern und Eltern von kleinen und großen Kindern,
Jugendliche und Kinder, Männer und Frauen;
er traf Unternehmer und Arbeiter, Studentinnen und Handwerker,
Ingenieure und Ladenbesitzer, Schüler und Lehrer.

Manche waren in Neuseeland geboren oder lebten schon lange dort,
manche waren dem Krieg in Syrien entkommen;
viele hatten in Neuseeland Arbeit und Wohnung gefunden,
einige waren zu Besuch bei Familienangehörigen.
Sie alle meinten, in Neuseeland in Sicherheit zu sein.
Viele hatten Verantwortung in dem Gemeinwesen der Stadt übernommen, in der sie lebten.
Sie gehörten dazu,
so wie Muslime und Musliminnen überall dazugehören,
so wie sie auch in Ahrensburg dazugehören.

Ihre Partner und Partnerinnen, ihre Eltern, Kinder, Brüder und Schwestern müssen jetzt trauern, mit ihnen trauert ihre Stadt, ihr Land und die ganze Welt.

Wir müssen trauern, weil ein Mörder der Auffassung war, dass er einer Gruppe angehört, deren Leben besser und wertvoller sei als das von anderen Menschen.

Wir wissen inzwischen, dass er mit seiner mörderischen Auffassung weltweit gut vernetzt ist. Sein Anschlag macht deutlich, dass diese Bedrohung überall besteht und unsere Sicherheit trügerisch ist.
Das gilt auch für unser Ahrensburg, wie wir leider seit den letzten Schmierereien nur zu gut wissen.

Daher ist es wichtig, dass alle Menschen in Ahrensburg zusammenstehen,
denen das friedliche und respektvolle Zusammenleben in unserer Stadt wichtig ist.
Für uns ist jedes Menschenleben gleichermaßen wertvoll.
Jeder und jede hat das Recht, sein und ihr Leben in Individualität zu gestalten.
Das gilt für die Angehörigen aller Religionsgemeinschaften.
Das gilt für die Menschen jeder Herkunft.

Dafür werden wir uns weiter einsetzen and wachsam sein und weiter daran arbeiten, jeder Form von Ausgrenzung und Hass entgegenzutreten.

26. März 2019


À table im Reitstall des Marstall

Fühlen Sie sich beim Essen auch manchmal allein gelassen? Ist das noch Genuss oder nur Überlebenskampf? Kommen Sie doch zu À table – kochen Sie für mehr als einen oder zwei, bringen Sie Ihr Lieblingsgetränk mit (und Geschirr und Besteck!) und teilen Sie einen unterhaltsamen und köstlichen Abend mit anderen – Probieren und „Mitessen“ ausdrücklich erwünscht!

Am 24.03.2019 um 18 Uhr Marstall, Lübecker Str. 8, Ahrensburg


Am 22. Januar 2019 fand im Peter-Rantzau-Haus der zweite Interkulturelle Stammtisch statt. Die Themen waren BAMF und Aufenthaltserlaubnis. Als Gast war Herr Buckendahl, der Leiter der DIAKONIE in Bad Oldesloe, eingeladen.
Der Interkulturelle Stammtisch ist eine private Initiative.
Der Vorstand des Freundeskreises für Flüchtlinge Ahrensburg und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ahrensburg sind aktive Schirmherren.


Seminar „Stammtischkämpfer*innen“.
Am Samstag, 19.1.2019 von 10:00 bis ca. 16:30 Uhr fand im Peter-Rantzau-Haus ein weiteres  „Stammtischkämper*innen-Seminar“ statt. Hierbei wird Teilnehmern beigebracht, wie sie in der Diskussion mit Arbeitskolleg*innen, im Gespräch mit der Tante oder beim  Grillen mit dem Sportverein den Sprüche, die uns die Sprache verschlagen, entgegnen können.
Durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen kann man ein Zeichen setzen, die Stimmung im Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Nach einem kurzen theoretischen Teil wurde mit kleinen Übungen gelernt, die Schrecksekunde zu überwinden und schlagfertiger zu werden.


Vortrag der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft:
Autonomiebestrebungen europäischer Regionen – Grenzen in Europa- und Völkerrecht

Im Jahr 2014 haben nicht nur die Bürger Schottlands in einem Referendum über eine mögliche Unabhänigigkeit ihres Landes vom Vereinigten Königreich abgestimmt – auch in Katalonien und Veneto haben die Bürger in inoffiziellen Abstimmungen ihrem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit ihrer Region Ausdruck verliehen. <weiter>
Vortrag von Prof. Dr. Florian Becker, Institut für Öffentliches Wirtschaftsrecht; Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Christian-Albrechts-Universität Kiel am 18.12.2018 um 20:00 Uhr, Gemeindesaal der Schlosskirche, Am Alten Markt 9, Ahrensburg


Rückblick auf den Interkulturellen Herbst 2018
Die Auftaktveranstaltung des Interkulturellen Herbst begann am 1.9.2018 um 19 Uhr mit einer unterhaltsamen Physikshow und einem Konzert der „Safarband“ in der Stadtbücherei.  Am 9.12 fand er mit einem „Á table“ sein Ende. Ein eigener Rückblick auf den Interkulturellen Herbst 2018